Begleiteter Umgang – Chance für getrennt lebende Elternpaare

Für getrennt lebende Eltern ist es manchmal schwierig, das Besuchsrecht des Elternteils, bei denen die Kinder nicht leben, privat zu organisieren. Der Kinderschutzbund Bremerhaven bietet seine Räume für diesen Zweck an.

Es gibt ein großes Spielzimmer, ein Tobezimmer und einen abgeschlossenen Innenhof, in dem die Eltern und die Kinder zusammen spielen können. In einem benachbarten Raum befindet sich die Person, die im Auftrag des Kinderschutzbundes das Umgangsrecht betreut. Mit Hilfe dieser Person können notwendige Absprachen Im Interesse des Kindes getroffen und Möglichkeiten der Begegnung erprobt werden. Das Elternteil, bei dem das Kind lebt, kann sich während des Begleiteten Umgangs (in der Regel 1 Stunde) in einem separaten Nachbarraum aufhalten.

Zum Beginn, etwa nach fünf Begleiteten Umgängen und am Ende des Umgangsrechts in den Räumen des Kinderschutzbundes werden Beratungsgespräche mit den jeweiligen Elternteilen geführt.
Zunächst geht es um die organisatorischen Bedingungen des Umgangsrechts und um die Art und Weise, wie die beiden Eltern im Interesse des Kindes bei der Übergabe miteinander umgehen wollen.
Am Ende des Umgangsrechts geht es in dem Beratungsgespräch darum, wie die Besuchskontakte von den Eltern wieder selbständig und eigenverantwortlich gestaltet und auf eine Art weiter geführt werden können, die für die Entwicklung des Kindes am förderlichsten ist.

Weitere Informationen und Terminvereinbarungen werden durch die Geschäftsstelle koordiniert.

Auf diese Regelungen verständigen sich Kindesvater und Kindesmutter für die Durchführung des Begleiteten Umgangs in den Räumen des Kinderschutzbundes Bremerhaven.

Anbei noch weitere Rahmenbedingungen für den Begleiteten Umgang.


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